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1. Juli 2014 Thoughts 2 Kommentare

No-spend July – Warum und wie Curvebird sparen möchte

Der Monat Juli steht im Hause Curvebird unter dem großen Motto: Spare im Juli, dann hast du im August. Wie genau ich mir das so gedacht habe und warum ich mich überhaupt so einer Challenge stelle, könnt ihr hier lesen.


Kennt ihr das auch?

Häufig frage ich mich beim Bloglesen, wie zur Hölle sich alle ständig neue – und meist nicht mal günstige – Sachen leisten können. Ich jedenfalls kann das nicht. Jetzt ist es raus: Ich bin eine stinkearme Studentin. Gut, stinkearm ist übertrieben, aber für Urlaub UND Alltagsluxuriösitäten UND ewig neue Klamotten reicht mein bescheidenes Einkommen leider nicht. Noch nicht. Das ist zumindest das, was ich mir gerne als Mantra zumurmele, wenn ich mal wieder irgendwas Tolles auf einem Blog oder im Laden gesehen habe. Irgendwann ist die Uni und das Referendariat vorbei und dann verdiene ich auch richtiges Geld. no spend july curvebird

Warum no-spend July?

Der Hintergrund meiner Kaufsperre ist ganz einfach. Im August wollen mein Freund und ich nach Amsterdam. Und da ich in geistiger Umnachtung entschieden habe, meinem Freund diesen Trip zum Geburtstag zu spendieren, stellt sich die Frage, wie das ganze finanziert wird. Übernachten können wir glücklicherweise bei einer Freundin und auch Lebensmittel werden von unserer gemeinsamen Kasse bezahlt. Bleibt also noch die Autofahrt, der öffentliche Nahverkehr sowie gegebenenfalls Eintrittsgelder. Puh. Mit dem Sparen habe ich es allerdings echt nicht so und so fiel mir neulich siedend heiß ein, dass ich dringlich mal durchplanen sollte, wie in aller Welt ich das bewerkstelligen kann.

Die (vermeintlich) geniale Lösung

Kurz mal einen Blick auf’s Konto geworfen und schwupp kalkuliert: Urlaub ist nicht billig. Die einzige Lösung: kein Shopping, kein Zwischendurchsnack, kein To-go-Kaffee, keine Onlinekäufe. Absolute Geldausgebeabstinenz. Und ich muss euch bestimmt nicht sagen, dass das momentan nicht einfach ist. Überall ist SALE! Sooo viele tolle Sachen, die gerne von mir gekauft werden möchten. Egal, wer in den Urlaub will, muss leiden.

2 klitzekleine Ausnahmen

Und bevor jetzt die Frage aufkommt “Aber was isst die Frau denn dann?” – keine Panik. Lebensmittel und alles rund um die Wohnung, bezahle ich gemeinsam mit meinem Freund. Und auch laufende Kosten wie Handy oder der Sportverein werden selbstverständlich bezahlt. Die zweite Ausnahme: Momentan läuft die aktuelle (und finale) Staffel True Blood. Und weil ich dringlich erfahren muss, was nun mit Eric passiert, werde ich mir die jeweils aktuelle Folge auch im Juli bei iTunes runterladen.

Ich bin gespannt…

… wie das laufen wird. Als ich meiner Cousine von meinem no-spend July Plänen erzählt habe, hat die nur mit den Augen gerollt und gesagt: “Jaja, gucken wir mal, wie das läuft…” Ich bin eben allseits bekannt dafür, mein Geld gerne in Klamotten oder Kleinkram zu investieren. Abgesehen vom bevorstehenden Urlaub ist das aber auch eine Motivation – eigentlich will ich’s ihr auch zeigen. ;) Was meint ihr, ist meine Challenge machbar? Habt ihr sowas vielleicht schon mal selbst durchgezogen?

Birdie Curvebird



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Ist meine Challenge machbar?
2 Kommentare


  1. amhranai sagt:

    Mutig ist es auf jeden Fall, so eine Challenge anzugehen, wenn draußen schönes Wetter ist (hoffentlich) und man sich gern mal ein Eis gönnen möchte. Und wenn andere Studenten nölen, weil sie dann allein zum Kaffeetrinken gehen müssen. :P

  2. Maria sagt:

    Ohjeeee, grade diesen Monat würde es mir schwer fallen, mir nicht mal irgendwo ein Eis zu holen oder eine Kleinigkeit zu snacken, nur um nicht in der Wohnung ohne Sonne kochen zu müssen.
    Vielleicht kannst du dir immer als Motivation aufschreiben, was du dir gerne doch noch gekauft hättest, um wenigstens vor Augen zu haben, wie viel du durch diese Aktion schon gespart hast. Dann kannst du dir ausmalen, was du dafür stattdessen in Amsterdam machen kannst.

    Viel Erfolg und liebe Grüße,

    Maria

Ist meine Challenge machbar?

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